bgnm jour fixe januar 2012

von landgraf

Wieviel Avantgarde braucht die Oper?

 

Sonntag, 8. Januar 2012 | 16:30 Uhr
Katharsis, Expression und Kalkül im modernen Musiktheater
mit Ausschnitten aus der Oper Medea von Aribert Reimann, Wien 2010
Komische Oper Berlin, Behrenstraße 55-57, 10117 Berlin

Der Komponist Aribert Reimann im Gespräch mit Christine Lemke-Matwey (Der Tagesspiegel) und Ralf Hoyer (BGNM)

Im zeitgenössischen Musiktheaterschaffen gibt es eine große stilistische Bandbreite, sowohl die eigentlichen Werke als auch die Inszenierungen betreffend. Es hat sich gezeigt, dass Begriffe wie „innovativ“ oder „konservativ“ keineswegs per se Qualitätsurteile darstellen. Doch was ist es, das die Aufmerksamkeit des Zuhörers gefangen hält, wenn ein Stück Musiktheater glückt? Gibt es Rezepte dafür? Ist es wünschenswert, sich dem „Sog der Klänge“ zu überlassen oder ist eine distanzierte, beobachtende, analytische Haltung eher zeitgemäß?

Die Veranstaltung findet im Foyer statt. Der Eintritt ist frei.

Um 19:00 Uhr steht die Oper Lear von Aribert Reimann auf dem Programm des Hauses. Karten dafür sind an den bekannten Vorverkaufsstellen oder an der Abendkasse zu erwerben.
In Kooperation mit der Komischen Oper Berlin, gefördert von der INM Berlin.

Artikel von Martin Hufner vom 9. Januar (nmz online)

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